Das riecht nach Handball-Spektakel! Am Sonntag, 13. September 2026, empfangen die Füchse Berlin den VfL Gummersbach in der Max-Schmeling-Halle. Anwurf ist um 18 Uhr. Zwei Teams mit großen Ambitionen, reichlich Offensivpower und einer durchaus pikanten Vorgeschichte treffen aufeinander.
Denn Gummersbach weiß nur zu gut, wie man die Berliner ärgert. Für Fans vor dem Fernseher gibt es allerdings einen Haken: Kostenlos ist das Topspiel diesmal nicht zu sehen.
Füchse Berlin gegen Gummersbach live bei Dyn
Wer das komplette Spiel sehen möchte, muss Dyn einschalten. Der Streamingdienst überträgt sämtliche Begegnungen der Handball-Bundesliga live und zeigt natürlich auch den Kracher zwischen Berlin und Gummersbach.
Die Übertragung beginnt um 17.45 Uhr, eine Viertelstunde vor dem Anwurf.
Durch die Sendung führt Anett Sattler. Kommentiert wird die Partie von Lennart Wilken-Johannes, als Co-Kommentator und Experte sitzt der frühere Nationalspieler und Weltmeister Pascal Hens am Mikrofon.
Dyn kann über die App oder den Browser auf zahlreichen Endgeräten empfangen werden. Auch über unterstützte Plattformen wie Sky Q und MagentaTV lässt sich die Dyn-App nutzen – ein separates Dyn-Abonnement bleibt allerdings erforderlich.
Kein Free-TV: WELT und Dyn Sport Mix zeigen das Spiel nicht
Bei der Handball-Bundesliga lohnt sich inzwischen immer ein Blick auf die kostenlosen Übertragungen. Doch diesmal gibt es schlechte Nachrichten.
Füchse Berlin gegen VfL Gummersbach läuft nicht live im Free-TV bei WELT.
Auch Dyn Sport Mix überträgt die Begegnung nicht kostenlos. Der frei empfangbare Kanal zeigt im September mehrere ausgewählte Spiele aus der ersten und zweiten Bundesliga, der Berliner Sonntagskracher gehört aber nicht dazu.
ARD, ZDF und die Dritten Programme besitzen ebenfalls keine Liveübertragung. Damit gilt ganz klar: Wer alle 60 Minuten sehen will, braucht Dyn.
Füchse noch nicht im absoluten Meister-Modus
Sportlich haben die Berliner in den ersten Wochen bereits einige Ausschläge erlebt.
Zum Auftakt gewann das Team von Trainer Nicolej Krickau mit 33:31 gegen MT Melsungen. Danach folgte beim großen Rivalen SC Magdeburg eine 32:36-Niederlage.
Am vergangenen Wochenende wurde es dann richtig eng. Beim TVB Stuttgart zitterten sich die Füchse zu einem 34:33-Erfolg. Torhüter Lasse Ludwig rettete den Sieg mit wichtigen Paraden in der Schlussphase, während Mathias Gidsel mit zehn Treffern einmal mehr die Berliner Offensive trug.
Das ergibt nach drei Spieltagen 4:2 Punkte – ordentlich, aber noch nicht makellos.
Dazu kommt die Belastung aus der Champions League. Nur drei Tage vor dem Gummersbach-Spiel treten die Füchse bei Partizan Belgrad an. Frische Beine könnten am Sonntag deshalb zum Thema werden.
Gummersbach kommt nicht zum Sightseeing nach Berlin
Der VfL reist mit 3:3 Punkten in die Hauptstadt – und hat bereits bewiesen, dass er mit den Topteams der Liga mithalten kann.
Zum Auftakt verlor Gummersbach nur knapp mit 31:33 gegen Meister Magdeburg. Anschließend folgte ein starker 31:26-Auswärtssieg bei den Rhein-Neckar Löwen. Gegen MT Melsungen teilte sich der VfL beim 31:31 die Punkte.
Vor allem die Mannschaft von Gudjon Valur Sigurdsson dürfte deshalb keinerlei Grund haben, sich in Berlin zu verstecken.
Achtung, Füchse: Diese Rechnung ist noch offen!
Und dann wäre da noch das letzte Duell.
Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor, am 14. September 2025, erwischte Gummersbach die damals als deutscher Meister angereisten Berliner eiskalt. Der VfL legte einen furiosen Start hin und gewann 34:29.
Das dürfte in Berlin noch niemand vergessen haben.
Diesmal besitzen die Füchse den Heimvorteil und gehen aufgrund ihrer individuellen Klasse leicht favorisiert ins Spiel. Doch nach dem Kraftakt in Stuttgart, der Champions-League-Reise nach Belgrad und Gummersbachs starkem Saisonstart ist das alles andere als ein Selbstläufer.
Wer am Sonntag ein gemütliches Berliner Schaulaufen erwartet, könnte sich gewaltig täuschen.

