| veröffentlicht am: 09.09.26
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SC Magdeburg – HSG Wetzlar (13.09.) live: Welcher TV-Sender überträgt?

SC Magdeburg – HSG Wetzlar (13.09.) live: Welcher TV-Sender überträgt?

Drei Spiele, drei Siege – und jetzt wartet der nächste vermeintliche Pflichttermin: Der SC Magdeburg empfängt am Sonntag, 13. September 2026, die HSG Wetzlar am 4. Spieltag der Handball-Bundesliga. Anwurf in der GETEC Arena ist um 15 Uhr.

Während der deutsche Meister makellos durch die ersten Wochen marschiert, steckt Wetzlar schon früh im Tabellenkeller. Auf dem Papier scheint die Sache deshalb eindeutig. Aber Vorsicht: Beim letzten Duell brachte die HSG den großen Favoriten bis zur letzten Sekunde ins Schwitzen.

Magdeburg gegen Wetzlar live bei Dyn

Wer die kompletten 60 Minuten sehen möchte, braucht am Sonntag Dyn. Der Streamingdienst überträgt sämtliche Spiele der Handball-Bundesliga live und zeigt auch SCM gegen Wetzlar in voller Länge.

Die Übertragung beginnt um 14.45 Uhr, also eine Viertelstunde vor dem Anwurf. Kommentiert wird die Partie von Florian Nass.

Dyn lässt sich über die eigene App und den Browser auf zahlreichen Geräten abrufen. Auch auf Sky-Q-Receivern und ausgewählten MagentaTV-Geräten steht die Dyn-App zur Verfügung. Wichtig: Dafür wird trotzdem ein separates Dyn-Abonnement benötigt – ein bestehendes Sky- oder MagentaTV-Paket allein reicht nicht.

Kein Free-TV bei WELT und kein kostenloser Dyn-Stream

Bei vielen HBL-Spielen lohnt inzwischen ein genauer Blick auf die kostenlosen Angebote. Diesmal haben Handball-Fans allerdings Pech.

Magdeburg gegen Wetzlar ist nach aktuellem Programmstand nicht für eine Liveübertragung bei WELT vorgesehen. Auch ARD, MDR oder ein anderer öffentlich-rechtlicher Sender zeigen die Begegnung nicht.

Und auch Dyn Sport Mix hilft diesmal nicht weiter. Der kostenlose Dyn-Kanal bietet im September mehrere frei empfangbare Handballspiele an – SCM gegen Wetzlar gehört jedoch nicht dazu.

Wer das Spiel live und komplett mit Bildern verfolgen möchte, benötigt damit das kostenpflichtige Dyn-Angebot.

Magdeburg startet schon wieder im Meister-Modus

Sportlich hat der SCM sofort klargemacht, dass der Weg zum Titel auch 2026/27 über Magdeburg führen dürfte.

Zum Auftakt gewann die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert mit 33:31 beim VfL Gummersbach. Danach folgte das erste echte Ausrufezeichen: Gegen die Füchse Berlin setzte sich Magdeburg in eigener Halle mit 36:32 durch.

Auch Aufsteiger Balingen konnte den Meister nicht stoppen. Zwar musste der SCM beim 31:30 bis zum Schluss zittern, die nächsten zwei Punkte wanderten trotzdem nach Sachsen-Anhalt.

Das macht nach drei Spieltagen: drei Siege, 6:0 Punkte.

Zusätzliche Belastung gibt es allerdings reichlich. Nur vier Tage vor dem Wetzlar-Spiel startet Magdeburg zu Hause gegen Kolstad in die Champions League.

Wetzlar wartet noch auf den ersten Sieg

Ganz anders sieht die Welt bei der HSG aus. Wetzlar verlor zunächst 33:35 gegen Bietigheim, anschließend setzte es beim TBV Lemgo ein 27:31.

Am Montag folgte dann gegen Eisenach das vielleicht verrückteste Spiel der bisherigen Saison.

Beim Stand von 31:31 glaubte Wetzlar in den letzten Sekunden bereits an den Sieg. Nikolaj Læsø traf vermeintlich zum 32:31 – doch die Schiedsrichter erkannten den Treffer wegen eines angeblich fünften Passes nach dem Zeichen für passives Spiel nicht an.

Die HSG kündigte zunächst Einspruch an, verzichtete nach interner Prüfung aber darauf. So blieb es beim 31:31 und dem ersten Saisonpunkt.

Wetzlar weiß, wie man Magdeburg ärgert

Trotz der klaren Rollenverteilung sollte Magdeburg gewarnt sein.

Beim letzten Aufeinandertreffen im Juni gewann der SCM in Wetzlar gerade einmal mit 31:30. Für die HSG reichte die knappe Niederlage damals trotzdem zum Klassenerhalt – entsprechend emotional waren die Bilder nach Abpfiff.

Nun treffen beide Teams schon früh in der neuen Saison wieder aufeinander. Und damit nicht genug: Nur zehn Tage später gibt es am 23. September im DHB-Pokal direkt das nächste Duell zwischen Magdeburg und Wetzlar.

Am Sonntag aber zählt zunächst die Bundesliga. Alles andere als ein Heimsieg des Meisters wäre eine faustdicke Überraschung. Doch nach dem Schiedsrichter-Drama gegen Eisenach kommt Wetzlar mit ordentlich Wut im Bauch nach Magdeburg – und genau das könnte die Partie gefährlicher machen, als es die Tabelle vermuten lässt.