Europacup-Nacht in Graz – und gleich zum Auftakt wartet ein echter Brocken! Sturm Graz empfängt am Mittwoch, 16. September 2026, Stade Rennes zum ersten Spieltag der Europa-League-Ligaphase. Anstoß in der Merkur Arena ist um 21 Uhr. Die Grazer wollen nach dem bitteren Aus in der Champions-League-Qualifikation international zurückschlagen, doch mit Rennes kommt ein französisches Topteam nach Österreich, das stark in die neue Saison gestartet ist.
Für Fans wird die Übertragung allerdings etwas kompliziert. Vor allem in Österreich gibt es eine Überraschung: Das Heimspiel von Sturm läuft nicht kostenlos im Free-TV.
Sturm Graz gegen Rennes in Deutschland live bei RTL+
Deutsche Zuschauer können das Spiel über RTL+ verfolgen. Der Streamingdienst zeigt Sturm Graz gegen Stade Rennes ab 21 Uhr live und in voller Länge.
Eine kostenlose Übertragung im RTL-Hauptprogramm gibt es nicht. Dort läuft am Mittwochabend stattdessen Bayer Leverkusen gegen NK Celje als deutsches Free-TV-Topspiel.
Auch NITRO ist für Sturm gegen Rennes keine Alternative. Wer aus Deutschland die kompletten 90 Minuten aus Graz sehen möchte, benötigt deshalb nach aktuellem Stand ein entsprechendes RTL+-Paket.
Österreich: CANAL+ schnappt sich den Sturm-Kracher
Gerade für österreichische Fans ist die TV-Lage besonders interessant – und vielleicht auch etwas ärgerlich.
CANAL+ zeigt Sturm Graz gegen Stade Rennes live und exklusiv. Die Übertragung beginnt bereits um 20 Uhr, also eine volle Stunde vor dem Anpfiff. Neben Vorberichten soll es Analysen und Studiogespräche geben, ehe um 21 Uhr der Ball rollt.
Damit steht zugleich fest: ORF und ServusTV zeigen das Sturm-Spiel nicht live im Free-TV. Auch Sky Sport Austria kann das von CANAL+ exklusiv ausgewählte Topspiel nicht parallel anbieten.
Wer in Österreich live dabei sein möchte, braucht somit Zugang zum kostenpflichtigen CANAL+-Angebot.
Schweiz bei blue Sport – Frankreich natürlich bei Canal+
In der Schweiz führt der Weg über blue Sport. Der Anbieter zeigt in der Saison 2026/27 die Europa League umfassend und hat sämtliche Partien der Ligaphase im Angebot. Sturm gegen Rennes kann damit über blue Sport beziehungsweise die blue-TV-Plattform verfolgt werden.
Auch dort ist keine kostenlose SRF-Liveübertragung angekündigt.
In Frankreich bekommt die Begegnung naturgemäß besonders viel Aufmerksamkeit. Canal+ Sport und Canal+ Live 3 zeigen Stade Rennes ab 21 Uhr live. Digital steht die Partie über myCANAL zur Verfügung.
Französische Fans bekommen damit die komplette Europapokal-Premiere ihres Klubs bequem im eigenen Rechtepaket serviert.
Sturm will Champions-League-Frust abschütteln
Sportlich hat Sturm bereits einen kleinen Europa-Kater hinter sich.
Eigentlich wollten die Grazer in die Champions League. Doch gegen Fenerbahçe war in der Qualifikation Endstation. Das Hinspiel in Istanbul ging mit 0:2 verloren, zu Hause unterlag Sturm anschließend ebenfalls mit 0:1.
In der österreichischen Bundesliga verlief der Start wechselhaft. Nach fünf Spielen stehen acht Punkte zu Buche. Auf Siege gegen Hartberg und Altach folgten ein Remis gegen Austria Lustenau und zuletzt eine 1:3-Niederlage bei Rapid Wien.
Im ÖFB-Cup gab es anschließend immerhin die passende Reaktion: Sturm gewann beim ASK Voitsberg deutlich mit 4:1.
Vor dem Rennes-Spiel wartet am Sonntag allerdings noch die Generalprobe gegen den LASK.
Rennes kommt ungeschlagen nach Europa
Die Franzosen machen bislang einen wesentlich stabileren Eindruck.
Stade Rennes ist nach drei Ligue-1-Spielen noch ungeschlagen und hat sieben Punkte gesammelt. Zum Auftakt gab es ein starkes 2:2 gegen Paris Saint-Germain, danach folgten ein 3:2 gegen Le Mans und ein 2:1-Auswärtssieg in Angers.
Bevor es nach Graz geht, wartet allerdings noch ein echter Härtetest: Rennes empfängt am Freitag Olympique Marseille.
Auf dem Papier dürften die Franzosen leicht favorisiert sein. Sturm besitzt aber den Heimvorteil, eine hitzige Europacup-Atmosphäre und genügend internationale Erfahrung, um Rennes einen unangenehmen Abend zu bereiten.
Gerade nach dem verpassten Champions-League-Traum wäre ein Sieg zum Europa-League-Auftakt das perfekte Signal: Sturm ist wieder da – und will in Europa noch lange nicht nach Hause.

