Fünf Mal in Folge konnte die Frankfurter Eintracht gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewinnen. Fünf Mal war Adi Hütter der verantwortliche Trainer. Am kommenden Sonntag (7. Februar 2021, 15.30 Uhr) bekommen es der Österreicher und seine Elf erneut mit ihrem Lieblingsgegner aus dem Kraichgau zu tun.
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Ausgangslage für das Spiel TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt
Die Frankfurter reiten auf einer Erfolgswelle, die sie in Hoffenheim gerne fortsetzen möchten. Die Sportwettenanbieter sehen das Team von Adi Hütter favorisiert und offerieren Quoten von durchschnittlich 2.3 für einen Auswärtssieg. Für einen Heimsieg der TSG können Sie Quoten von ca. 2.9 nutzen.
Die SGE steht mittlerweile mit 33 Punkten auf einem beeindruckenden 4. Platz. Dabei mussten die Hessen erst zwei Niederlagen hinnehmen. Nur der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg haben genauso wenige.
Die TSG 1899 Hoffenheim rangiert mit nur 22 Punkten auf Rang 12. Der Einzug in das internationale Geschäft scheint für diese Saison in weite Ferne gerückt zu sein.
TSG Hoffenheim Form
Nach zwei Siegen in Folge und sieben Punkten aus drei Spielen musste das Team von Trainer Sebastian Hoeneß wieder eine Niederlage hinnehmen. Dabei spielte man beim letztlich doch deutlichen 1:4 beim FC Bayern München nicht schlecht, ließ allerdings einige Großchancen ungenutzt. Vor allem Angreifer Ihlas Bebou agierte äußerst unglücklich und vergab zwei hochkarätige Gelegenheiten. Allerdings waren die Kraichgauer auch in der Defensive immer wieder nachlässig und fingen sich teilweise zu einfache Gegentore.
Eintracht Frankfurt Form
Zwischen dem 4. und dem 12. Spieltag gewann die SGE kein einziges Spiel. Nun folgte bereits der sechste Sieg in den letzten sieben Bundesliga-Auftritten. Nach dem fulminanten 5:1 bei Arminia Bielefeld sah es lange Zeit so aus, als könnte die SGE im Heimspiel gegen Hertha BSC nicht nachlegen. Doch die Berliner Führung durch Krzysztof Piatek konnte André Silva postwendend ausgleichen. Die Eintracht war in der 2. Halbzeit vor dem Tor äußerst kaltschnäuzig und traf wie aus dem Nichts durch Martin Hintereggers erstes Saisontor schließlich sogar zur Führung, obwohl die Hertha drauf und dran war, nachzulegen. Silva netzte Sekunden vor dem Ende schließlich per zweifelhaftem Strafstoß zum 3:1-Endstand. Die Frankfurter hatten vor allem in der 1. Halbzeit Schwierigkeiten, den Abwehrwall der Berliner zu knacken. Dennoch spielte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter geduldig und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
Team News aus Hoffenheim und Frankfurt
Bei der TSG 1899 Hoffenheim kann sich personell noch etwas tun. Chris Richards, Abwehrspieler vom FC Bayern München, könnte auf Leihbasis zu den Kraichgauern wechseln. Der US-Amerikaner kam bei Trainer Hansi Flick zuletzt nicht mehr zum Zug. Außerdem ist die TSG an Jordy Wehrmann von Feyenoord Rotterdam dran. Medienberichten zufolge möchte Hoffenheim den 21-jährigen zentralen Mittelfeldspieler sofort verpflichten. Wehrmanns Vertrag in Rotterdam läuft aus, auch eine Verlängerung des Kontraktes steht im Raum.
Frankfurts Erik Durm fehlte der Eintracht gegen die Berliner Hertha. Nach Knieproblemen dürfte der Weltmeister von 2014 gegen Hoffenheim wieder auflaufen. Für ihn rückte zuletzt Aymen Barkok nach abgesessener Gelbsperre auf die rechte Mittelfeldposition in die Startelf. Barkok spielte fahrig und uninspiriert und dürfte sich nun auf der Bank wieder finden. Sollte Durm doch noch einmal aussetzen müssen, würde eher Almamy Touré in die Elf rücken, der gegen die Hertha für Barkok eingewechselt wurde und mit einer sehenswerten Flanke, die Hinteregger zum 2:1 nutzte, auf sich aufmerksam machen konnte.

