| veröffentlicht am: 10.03.26
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Neuer Trainer: Ist Braunschweig schon einig mit Thomas Reis?

Nach der Trennung von Heiner Backhaus steht Eintracht Braunschweig vor einer der wichtigsten Entscheidungen dieser Saison. Der Zweitligist benötigt im Abstiegskampf möglichst schnell einen neuen Trainer – und im Umfeld des Vereins wird inzwischen immer häufiger ein Name genannt: Thomas Reis.

Wie aus Braunschweiger Vereinskreisen zu hören ist, könnte der 52-jährige Coach ein ernsthafter Kandidat für den vakanten Trainerposten sein. Mehrere dem Klub nahestehende Quellen berichten, dass es bereits Kontakte zwischen der Eintracht und dem Trainer gegeben haben soll. Offiziell bestätigt ist das zwar bislang nicht, doch innerhalb des Vereinsumfelds gilt die Personalie längst als mehr als nur ein loses Gerücht.

Ein Trainer mit Erfahrung im Krisenmodus

Reis hat sich in den vergangenen Jahren als Trainer einen Namen gemacht, der besonders in schwierigen Situationen gefragt ist. Seine wohl prägendste Station war beim VfL Bochum, wo er den Verein 2021 in die Bundesliga führte und anschließend überraschend den Klassenerhalt schaffte.

Die Spielweise seiner Mannschaften gilt als intensiv und kämpferisch. Reis setzt traditionell auf viel Laufarbeit, aggressives Pressing und eine klare defensive Struktur. Gerade im Abstiegskampf kann ein solcher Ansatz entscheidend sein – eine Eigenschaft, die ihn für einen Klub wie Braunschweig interessant macht.

Auch bei FC Schalke 04 übernahm er einst in einer schwierigen Phase Verantwortung. Zwar konnte er den sportlichen Niedergang der Königsblauen letztlich nicht stoppen, doch sein Einsatz und seine klare Ansprache wurden von vielen Spielern und Beobachtern geschätzt.

Erfolgreiche Zeit in der Türkei

Nach seinem Engagement auf Schalke führte der Weg von Reis ins Ausland. Beim türkischen Erstligisten Samsunspor arbeitete er zuletzt und sammelte dort weitere Erfahrungen als Cheftrainer.

Insider berichten, dass Reis auch dort vor allem durch seine direkte Art und seine Fähigkeit überzeugte, einer Mannschaft schnell eine klare Struktur zu geben. Gerade diese Eigenschaften gelten als Gründe dafür, warum sein Name nun rund um Braunschweig kursiert.

Hinzu kommt ein praktischer Faktor: Der Trainer ist aktuell vereinslos und wäre damit kurzfristig verfügbar – ein entscheidender Vorteil in einer Situation, in der schnelle Entscheidungen gefragt sind.

Auch Letsch weiterhin im Rennen

Allerdings konzentriert sich die Trainersuche offenbar nicht ausschließlich auf Reis. Ebenfalls immer wieder genannt wird Thomas Letsch, der zuletzt bei Red Bull Salzburg tätig war.

Letsch gilt als taktisch versierter Trainer mit internationaler Erfahrung. Beobachter sehen ihn deshalb ebenfalls als möglichen Kandidaten für die Eintracht – auch wenn sein Profil etwas anders ausgerichtet ist als das von Reis.

Entscheidung könnte schon sehr bald fallen

In Braunschweig wächst der Druck, möglichst schnell Klarheit auf der Trainerposition zu schaffen. Der Klub steckt mitten im Abstiegskampf der 2. Bundesliga, und jede weitere Woche ohne sportliche Stabilität kann wertvolle Punkte kosten.

Ob Thomas Reis tatsächlich der neue Trainer wird, ist offiziell noch offen. Doch vieles deutet darauf hin, dass sich die Verantwortlichen intensiv mit dieser Option beschäftigen.

Sollten sich die Hinweise aus dem Umfeld bestätigen, könnte aus den ersten Gesprächen schon bald eine konkrete Entscheidung werden – und Reis der Mann sein, der die Eintracht im Saisonendspurt stabilisieren soll.

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