Auch im Jahr 2026 richtet sich der Blick der Tenniswelt wieder auf Alexander Zverev und die Frage, ob es diesmal endlich mit dem ersten Grand-Slam-Titel klappt. Bei den Australian Open 2026 geht der Hamburger erneut mit großen Ambitionen an den Start. In der zweiten Runde wartet mit Alexandre Müller allerdings ein Gegner, der unangenehm sein kann und Zverev aus der Vergangenheit bestens kennt. Dennoch ist die Rollenverteilung vor dem Duell am 21. Januar 2026 im Melbourne Park klar.
Welche Wette bietet sich bei diesem Match an? Unser Experte Tom Meisfeldt hat die passende Analyse gemacht und präsentiert hier seine Prognose.
Match-Details im Überblick: Zverev gegen Müller
- Datum: 21. Januar 2026 (Mittwoch)
- Uhrzeit: 10:30 Uhr deutscher Zeit
- Wettbewerb: Australian Open, 2. Runde
Die Ausgangslage: Zverev auf dem Papier klarer Favorit
Ein Blick auf die Weltrangliste spricht eine deutliche Sprache: Rang 3 gegen Rang 52. Alexander Zverev geht als klarer Favorit in die Partie gegen den Franzosen. Alles andere als ein Einzug des Deutschen in die dritte Runde wäre aus heutiger Sicht eine große Überraschung. Doch gerade bei Grand Slams zeigt sich immer wieder, dass klare Favoriten in den frühen Runden Geduld brauchen.
Wie ist Alexander Zverev in Form?
Zverev reist mit gemischten Eindrücken nach Melbourne. Im Vorjahr stand er im Finale der Australian Open und musste sich dort erst Jannik Sinner geschlagen geben. Diese Erfahrung dürfte ihm zusätzlichen Antrieb geben. Als Nummer 3 der Setzliste gehört der 28-Jährige erneut zum engsten Favoritenkreis.
In der Vorbereitung beschränkte sich Zverev auf den United Cup, wo er einen Sieg und eine Niederlage verbuchte. Der Turnierstart in Melbourne verlief zunächst holprig: Gegen Gabriel Diallo verlor Zverev den ersten Satz im Tiebreak. Danach steigerte sich der Hamburger jedoch deutlich und dominierte die folgenden drei Durchgänge souverän. Das Match zeigte einmal mehr, dass Zverev Zeit braucht, um seinen Rhythmus zu finden, dann aber nur schwer zu stoppen ist.
Match in der 1. Runde:
- Sieg gegen Gabriel Diallo: 6:7, 6:1, 6:4, 6:2
Wie ist Alexandre Müller in Form?
Alexandre Müller geht ohne großen Erwartungsdruck in das Duell. Der Franzose konnte in der Vorbereitung nicht überzeugen und schied sowohl in Hongkong als auch in Auckland früh aus – jeweils gegen Marcos Giron. Auch bei Grand-Slam-Turnieren ist Müller bislang nicht über die zweite Runde hinausgekommen.
In der ersten Runde der Australian Open zeigte der Franzose jedoch enorme Kampfqualitäten. Gegen Lokalmatador Alexei Popyrin setzte er sich nach fast vier Stunden Spielzeit im Tiebreak des fünften Satzes durch. Dieser Sieg war ein Kraftakt, der Selbstvertrauen gibt, aber auch Substanz gekostet haben dürfte.
Match in der 1. Runde:
- Sieg gegen Alexei Popyrin: 2:6, 6:3, 3:6, 7:6, 7:6
Direkter Vergleich: Zverev vs. Müller
Die direkte Bilanz spricht knapp für Alexander Zverev, der zwei der drei bisherigen Duelle gewinnen konnte. Bemerkenswert ist allerdings, dass Müller im Mai 2025 auf Sand als Sieger vom Platz ging. Der Franzose hat also bereits bewiesen, dass er Zverev ärgern kann – wenn auch unter anderen Bedingungen.
Quoten & Einschätzung der Buchmacher
Die Buchmacher sehen einen klaren Favoriten. Ein Sieg von Alexander Zverev ist mit einer Quote von lediglich 1,07 bewertet, während ein Erfolg von Müller mit 9,40 deutlich höher angesetzt ist. Für klassische Siegwetten bietet dieses Match damit kaum Value.
Unser Wett-Tipp: Es geht über mindestens vier Sätze
Wir gehen davon aus, dass Alexander Zverev seiner Favoritenrolle gerecht wird und in die dritte Runde einzieht. Dennoch spricht einiges dafür, dass die Partie nicht ganz so einseitig verläuft, wie es die Quoten vermuten lassen. Müller hat bereits bewiesen, dass er Zverev einen Satz abnehmen kann, und kommt mit dem Rückenwind eines Fünf-Satz-Sieges in diese Begegnung.
Statt auf den klaren Favoritensieg zu setzen, empfehlen wir daher eine Spezialwette mit deutlich besserem Risiko-Ertrags-Verhältnis:
- Unser Tipp: Sätze über 3,5
- Quote: 2,17 bei Ivibet
Ein Szenario mit mindestens vier Sätzen erscheint realistisch – vor allem, wenn Zverev erneut etwas Zeit benötigt, um auf Betriebstemperatur zu kommen.



