Die Schweden sind ohne Frage eines der wenigen Überraschungsteams der EURO 2020. Als Gruppensieger qualifizierte sich das Team von Trainer Janne Andersson für das Achtelfinale und trifft am kommenden Dienstag (29. Juni 2021, 21.00 Uhr) im Glasgower Hampden Park auf die Ukraine.
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Ausgangslage für das Spiel Schweden – Ukraine
Dass sich Schweden als Gruppensieger vor Spanien für die Runde der letzten 16 qualifiziert, war durchaus überraschend. Die Ukraine rutschte dagegen glücklich als einer der vier besten Gruppendritten (aber mit lediglich drei Punkten) in das Achtelfinale.
Bei den Buchmachern sind die Schweden nun auch favorisiert. Die beste Siegquote gibt es mit 2.40 bei den Bookies Bet3000 und Tipster. Die höchste Quote für einen ukrainischen Sieg finden wir mit 3.30 bei bet-at-home, Bet3000 und Tipster.
Schweden Form
Nach dem hart erkämpften und auch glücklichen 0:0 gegen Spanien mühte sich Schweden zu einem 1:0-Sieg gegen die Slowakei und war zuvor bereits in exzellenter Ausgangslage. Um den Gruppensieg einzutüten, musste nun gegen Polen gewonnen werden. Die starke Offensive der Skandinavier stellte die Osteuropäer immer wieder vor große Schwierigkeiten.
Schließlich war es Emil Forsberg, der mit seinen Turniertreffern zwei und drei die 2:0-Führung besorgte. Weltfußballer Robert Lewandowski schlug allerdings zurück und konnte für Polen mithilfe eines Doppelpacks ausgleichen. Doch in der Nachspielzeit holte Schweden nochmal zum Punch aus. Viktor Claesson traf nach Vorarbeit von Dejan Kulusevski zum umjubelten 3:2.
Ukraine Form
Das wackelige 2:1 gegen Nordmazedonien genügte der Ukraine, um in das Achtelfinale einzuziehen. Gegen die Niederlande (2:3) und Österreich (0:1) setzte es jeweils Pleiten. Phasenweise überzeugen konnte das Team von Trainer Andriy Shevchenko allerdings nur in der 2.
Halbzeit gegen Oranje, als aus einem 0:2 ein 2:2 zwischenzeitlich gemacht wurde. Gegen Österreich hatte das Team nicht viel zu melden und hätte sogar noch höher verlieren können. Große eigene Chancen waren Mangelwaren.
Team News
Schwedens Trainer Janne Andersson vertraute gegen Polen auf Stürmer Robin Quaison, der anstelle von Marcus Berg in die Startelf rotierte. Nur zehn Minuten nach der Halbzeit wurde der Mainzer allerdings wieder ausgewechselt, so dass Dejan Kulusevski von Juventus Turin sein Turnierdebüt feiern konnte. Der Youngster, der zuvor aufgrund einer Corona-Infektion passen musste, spielte bärenstark und legte zwei Tore auf. Gegen die Ukraine wird der Offensivmann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Startformation stehen.
Ukraine-Coach Andriy Shevchenko tauschte seine Elf gegen Österreich nur auf einer Position: Serhiy Sydorchuk begann für Taras Stepanenko. Überraschend wechselte der Trainer Bergamo-Star Ruslan Malinovskyi zur Pause aus und brachte Viktor Tsygankov, der allerdings ebenfalls kaum Akzente setzen konnte.



