Bayer als Angst-Gegner: Der VfB Stuttgart hat nur eines der letzten 18 Duelle mit der Werkself gewinnen können. Beim Hinspiel am 3. Oktober 2020 holten die Schwaben zumindest ein 1:1-Unentschieden (Tore von Kalajdzic und Schick). Beide Mannschaften haben zuletzt durchaus einige Schwächen offenbart. Wer kann am kommenden Samstag (6. Februar 2021, 15.30 Uhr) einen immens wichtigen Sieg feiern?
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Ausgangslage für das Spiel Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart
Die Sportwettenanbieter sehen das Heimteam als Favoriten. Die Quoten für einen Sieg für Bayer 04 Leverkusen liegen bei durchschnittlich 2.0. Für einen Auswärtssieg können Sie Quoten von ca. 3.5 nutzen. Die Werkself steht nach zuletzt schwierigen Wochen deutlich mehr unter Druck als das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo.
Bayer 04 Leverkusen steht nach 19 Spieltagen mit 32 Punkten auf Rang fünf. Die Stuttgarter sammelten 25 Zähler und rangieren auf Position zehn.
Bayer Leverkusen Form
Nur ein Sieg aus den letzten sieben Ligaspielen. Fünf dieser Partien wurden verloren. Bei Bayer 04 Leverkusen ist der Wurm drin. Vor Weihnachten war man noch das einzig ungeschlagene Team der Liga und stand an der Tabellenspitze. Nun muss man um die europäischen Plätze bangen. Beim 0:1 bei RB Leipzig verlor man am Samstag verdient, da man kaum spielerische Lösungen fand, um den Bullen gefährlich zu werden. RB war in den Zweikämpfen deutlich aggressiver und letztlich erfolgreicher, praktizierte starkes Pressing und ließ die Werkself kaum zur Entfaltung kommen. Ein Dreier gegen den VfB wird nun Pflicht sein.
VfB Stuttgart Form
Nach zwei Pleiten in Folge war der VfB Stuttgart am vergangenen Freitag wieder erfolgreich. Beim 2:0 gegen den FSV Mainz 05 gelang der erst erste Heimsieg der Saison. Die Partie war lange Zeit zerfahren und auf mäßigem Niveau. Letztlich entschied die individuelle Klasse des Aufsteigers das Spiel. Sasa Kalajdzic traf nach Maßflanke von Borna Sosa zur Führung. Nach feiner Einzelaktion traf schließlich Silas Wamangituka zum 2:0-Endstand. Nach 14 Spielen in Folge mit immer mindestens einem Gegentor blieb der Stuttgarter Kasten erstmals seit dem 17. Oktober 2020 (2:0 bei Hertha BSC) in der Liga sauber.
Team News aus Leverkusen und Stuttgart
Bayer-Trainer Peter Bosz brachte ManU-Neuzugang Timothy Fosu-Mensah in Leipzig erstmals von Beginn an. Verzichten musste der Coach auf Nadiem Amiri, der sich mit COVID-19 infizierte. Nun wurde ein weiterer Neuzugang fix gemacht: Demarai Gray kommt von Leicester City aus der englischen Premier League. Für den Linksaußen wird keine Ablöse fällig. Allerdings wurden erfolgsabhängige Boni ausgehandelt. Außerdem ist ein weiterer Abgang denkbar: Tin Jedvaj, der unter Bosz kaum eine Rolle spielte, ist bei Besiktas Istanbul im Gespräch. Bayer würde den Kroaten ziehen lassen, da sie für die Defensive mit Fosu-Mensah und auch Jeremie Frimpong (kam von Celtic Glasgow) bereits nachgelegt haben.
Gibt es auch beim VfB Stuttgart noch Last-Minute-Transfers? Kaderplaner Sven Mislintat sagte zuletzt, dass es eher unwahrscheinlich wäre, dass man Spieler dazu holen würde. Unterdessen ließ der VfB einen Spieler ziehen: Maxima Awoudja (Abwehr) wird an Türkgücü München in die 3. Liga verliehen. Auch Ailton (Linksverteidiger) könnte noch wechseln. Im Gespräch ist ein Transfer zum FC Midtjylland nach Dänemark. Offensivmann Erik Thommy war zuletzt beim FC Schalke 04 und bei Fortuna Düsseldorf im Gespräch – der VfB möchte ihn nach auskuriertem Ellbogenbruch aber nicht gehen lassen.

