| veröffentlicht am: 28.05.26
3 Min. Lesezeit

Sinner ist raus: Zverev jetzt Top-Favorit bei den French Open!

Sinner ist raus: Zverev jetzt Top-Favorit bei den French Open!

Das Unfassbare ist passiert: Die French Open erlebten am Donnerstag den ersten gigantischen Paukenschlag, der die gesamte Tennis-Welt und vor allem den Wettmarkt komplett auf den Kopf stellt! Jannik Sinner, der als der absolute Top-Favorit, Sandplatz-Dominator und kaum zu schlagen galt, ist sensationell in Paris ausgeschieden. In einem dramatischen Match kam der Südtiroler mit der drückenden Hitze in der französischen Metropole überhaupt nicht zurecht und kollabierte auf dem Platz regelrecht. Das bittere Aus des Favoriten ist besiegelt – und für die Konkurrenz öffnet sich das Tor zum Grand-Slam-Himmel sperrangelweit.

Besonders für einen rückt der Coupe des Mousquetaires nun in greifbare Nähe: Alexander Zverev. Da auch sein langjähriger Dauerrivale Carlos Alcaraz verletzungsbedingt gar nicht erst an den Start gehen konnte, bietet sich dem deutschen Olympiasieger eine vielleicht einmalige, historische Karrierechance.

Vom Jäger zum Gejagten: Zverev stürmt an die Spitze der Buchmacher

Vor dem Turnierstart war die Rollenverteilung klar: Sinner thronte mit einer extrem niedrigen Quote von etwa 1.30 einsam an der Spitze. Alexander Zverev war bei den Buchmachern mit einer Quote von 9.00 (bzw. 11-1 im internationalen Raum) bereits die klare Nummer 2 auf den Gesamtsieg.

Doch durch das Hitze-Drama um Sinner brennt der Wettmarkt. Wer jetzt auf den Turniersieg tippen möchte, sieht ein völlig neues Bild. Die Quoten für Zverev sind schlagartig in den Keller gerauscht.

Er wird ab sofort als der absolute Top-Favorit gehandelt. Wer jetzt noch auf den Hamburger als Champion von Roland Garros setzt, muss sich beeilen, bevor die Quoten der großen Wettanbieter noch weiter sinken.

Hinter ihm lauert zwar noch Altmeister Novak Djokovic, doch angesichts Zverevs aktueller Sandplatzform schlägt das Pendel der Experten ganz klar in Richtung des Deutschen aus.

Makellose Bilanz: Die ersten Runden als Machtdemonstration

Sportlich gibt es ohnehin kaum Argumente, die gegen “Sascha” sprechen. Zverev spielt bislang ein bärenstarkes Turnier und marschierte im Eiltempo durch die erste Woche.

  • 1. Runde: Souveräner 3:0-Erfolg gegen den Franzosen Benjamin Bonzi.
  • 2. Runde: Eine absolute Machtdemonstration beim glatten Drei-Satz-Sieg gegen den gefährlichen Tschechen Tomás Machác.

Das Beeindruckende dabei: Zverev hat in den ersten beiden Runden noch keinen einzigen Satz abgegeben. Sein Aufschlag kommt mit gewohnter Urgewalt (allein 19 Asse gegen Machác), die Fehlerquote ist minimal und seine Physis wirkt – im krassen Gegensatz zum unglücklichen Sinner – absolut unantastbar.

Auf der roten Asche von Paris demonstriert Zverev genau die Konstanz, die man braucht, um am Ende ganz oben zu stehen.

Der mentale Faktor: Fluch oder Segen der neuen Favoritenrolle?

So verlockend die sportliche Ausgangslage auch sein mag: Auf dem Wettzettel darf man den psychologischen Aspekt niemals unterschätzen. Durch das Aus von Sinner und die Abwesenheit von Alcaraz steigt der mentale Druck auf Zverev ins Unermessliche.

Plötzlich gibt es keine Ausreden mehr. Jedes Match ab der dritten Runde (wo Quentin Halys wartet) wird zu einem Spiel, das er “gewinnen muss”.

Zverev rennt diesem einen verflixten Grand-Slam-Titel schließlich schon sein ganzes Leben hinterher. Unvergessen sind die bitteren Final-Niederlagen – wie das epische Fünf-Satz-Drama bei den US Open 2020 oder das haarscharf verlorene French-Open-Finale 2024. Er war so oft so nah dran, stand in Paris viermal im Halbfinale.

Wird diese neue Situation den 29-Jährigen beflügeln, weil er spürt, dass seine Zeit endlich gekommen ist? Oder blockieren die Nerven, wenn der Druck des “Gewinnen-Müssens” von außen auf ihn einbricht?

Wett-Tipp: Jetzt auf den Zverev-Coup setzen?

Für Sportwetten-Fans ist die Dynamik dieses Turniers ein absoluter Traum. Die Quoten auf einen Turniersieg von Zverev bieten jetzt immer noch Value, werden aber mit jedem weiteren Match schrumpfen. Wer darauf vertraut, dass Zverev seine Nerven im Griff behält und die Gunst der Stunde nutzt, findet aktuell das perfekte Zeitfenster für eine Langzeitwette.

Selten waren die Vorzeichen für den ersten deutschen Grand-Slam-Sieg im Herren-Einzel seit Boris Becker so gut wie in diesem heißen Pariser Frühling.