Die Schweizer Nationalmannschaft trifft die letzten Vorbereitungen für die WM 2026. Dabei wird auch gegen die jordanische Elf getestet, die zum ersten Mal in der Geschichte bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei sein wird. Das Testspiel wird am 31. Mai um 15 Uhr angepfiffen. Die Favoritenrolle liegt natürlich klar bei Schweizern um Kapitän Granit Xhaka. Unser Experte Tom Meisfeldt erwartet auch einen deutlichen Erfolg der Eidgenossen.
Auf dem Weg zur WM 2026 hat die Nationalmannschaft der Schweiz in diesem Jahr bereits zwei Testspiele absolviert. Nach der Niederlage gegen Deutschland und dem Remis gegen Norwegen ist die Nati aber noch sieglos. Da es in wenigen Wochen in den USA, Kanada und Mexiko ernst wird, probt die Elf von Trainer Murat Yakin nun noch einmal gegen Jordanien und Australien. Nach der souveränen Qualifikation sollten die Schweizer der heiße Favorit im Spiel gegen Jordanien sein.
Für die jordanische Auswahl steht mit dem ersten Gruppenspiel der WM ein historischer Moment bevor, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Landes gelang es der Nationalmannschaft sich einen Startplatz für das Turnier zu sichern. In der Schweiz geht es für Jamal Sellamis Team um eine gelungene Generalprobe. Gespielt wird am Sonntag, 31. Mai 26, um 15:00 Uhr im Kybunpark in St. Gallen.
Schweiz – Jordanien: Die Ausgangslage vor dem Test-Länderspiel am 31. Mai 2026
Als 19. der FIFA-Weltrangliste und Gruppensieger der Qualifikation reist die Schweizer Nationalmannschaft mit so guten Chancen wie lange nicht mehr zur WM. So liegt die Wettquote für den Turniersieg der Nati derzeit bei 80,00. Mit nur 1,80 ist die Schweiz der große Favorit auf den Triumph in der Gruppe A, bestehend aus der Schweiz, Kanada, Bosnien-Herzegowina und Katar.
Es ist damit selbsterklärend, wie wichtig die letzten Vorbereitungen für den Auftakt der Gruppenphase sind. Dazu gehört natürlich auch ein Sieg im Freundschaftsspiel gegen Jordanien, denn immerhin erreichten die Schweizer bei den letzten drei Austragungen der WM immer das Achtelfinale.

Jordanien hat in diesem Jahr bereits zwei Freundschaftsspiele absolviert, um sich auf die erstmalige Teilnahme an der WM vorzubereiten. Dabei gab es gegen Costa Rica und Nigeria jeweils ein 2:2-Unentschieden. Auf Platz 63 der FIFA-Weltrangliste, einem Kaderwert von rund 16 Millionen Euro und einer WM-Siegquote von 2500,00 wird Jordanien aber einer der größten Underdogs sein.
Auch in einem Testspiel gegen die Schweiz dürfte es Jordanien schwer haben. Da Jordanien in der Gruppe J auf Argentinien, Österreich und Algerien trifft, dürfte ein Gegner wie die Schweiz der jordanischen Elf aber zeigen, wo sie kurz vor dem Turnierbeginn steht.
Schweiz – Jordanien: Die Topstars der Teams
Gregor Kobel ist mit einem Marktwert von 40 Millionen Euro einer der Topstars der Schweizer Nationalmannschaft. Der Keeper von Borussia Dortmund sollte auch einer der Torhüter sein, auf den bei der WM die meisten Augen gerichtet sind. Neben Kobel hat die Nati mit Johan Manzambi vom SC Freiburg, Dan Ndoye von Nottingham Forest oder Denis Zakaria von der AS Monaco noch weitere bekannte Namen im Kader.
Jordaniens wertvollster Spieler ist mit 8 Millionen Euro Rechtsaußen Mousa Tamari von Stade Rennes. Mit gut 1 Million Euro folgt Yazan Al-Arab vom FC Seoul. Alle weiteren Mitglieder des aktuellen Kaders erreichen die 1 Million Euro-Grenze nicht.
Schweiz – Jordanien: Taktische Analyse
Die Schweizer Nationalmannschaft hat gegen Deutschland in einem offensiven 4-3-3 gespielt, stand nach dem 3:4 aber gegen Norwegen in einem 3-4-3 auf dem Platz. Diese Veränderung gegenüber dem Deutschland-Spiel überrascht nicht, denn Trainer Murat Yakin soll eigentlich eine eher defensivere Grundordnung bevorzugen. Er setzt auf den Spielaufbau aus einer stabilen Defensive.
Jordanien hat beide in diesem Jahr absolvierten Testspiele in einem 3-4-3 bestritten. Coach Jamal Sellami setzt dieses System gerne ein, denn seine taktische Auslegung basiert eher auf Umschaltspiel und Konter.
Schweiz – Jordanien: Der direkte Vergleich (h2h)
Die Schweizer Nationalmannschaft und die Auswahl Jordaniens standen sich noch nie auf Länderspielebene gegenüber. Es gibt daher keine Daten aus vorherigen Begegnungen, die für einen direkten Vergleich herangezogen werden könnten. Es ist aber offensichtlich, dass die Nati mit einem Kadergesamtwert von rund 317 Millionen Euro den Wert des Aufgebots Jordaniens (16 Millionen Euro) klar übersteigt.
Schweiz – Jordanien: Die Wettquoten
Die Nationalmannschaft der Schweiz wird im Testspiel gegen Jordanien mit einer Quote von 1,30 von den Buchmachern klar favorisiert. Die jordanische Elf ist mit 8,70 klarer Außenseiter, während eine Wette auf ein Unentschieden mit einer Quote von 5,00 platziert werden kann.
Die Formkurve: Schweiz
Die Nationalmannschaft der Schweiz hat in diesem Jahr zwei Freundschaftsspiele bestritten. Dabei gab es eine 3:4-Niederlage gegen Deutschland und ein torloses Remis gegen Norwegen. Im Rahmen der WM-Qualifikation in 2025 erreichte die Nati unter anderem einen 4:0-Sieg über den Kosovo (1:1), ein 3:0 über Slowenien (0:0) und ein 2:0 über Schweden (4:1).
Die Formkurve: Jordanien
Jordanien trennte sich in 2026 2:2-Unentschieden von Costa Rica und Nigeria. In 2025 trat Jordanien zuletzt im FIFA Arab Cup an. Dabei erreichte die Mannschaft sogar das Finale, verlor dieses aber in der Verlängerung gegen Marokko mit 2:3. Zuvor gab es Siege über die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Ägypten, den Irak und Saudi-Arabien.


