Am kommenden Donnerstag (9. Juli 2026) steigt das erste Viertelfinale der Fußball-WM. Frankreich und Marokko treffen um 22 Uhr deutscher Zeit in Boston aufeinander. Für die Equipe Tricolore ist es der nächste Schritt auf dem Weg zum erhofften WM-Titel, während Marokko erneut Geschichte schreiben möchte.
Doch welcher Sender zeigt das Duell live? Läuft die Partie im Free-TV oder nur im Pay-TV?
Wer überträgt Frankreich – Marokko live im TV?
Fest steht: Das Viertelfinale wird live bei MagentaTV übertragen. Der Telekom-Anbieter zeigt sämtliche 104 Spiele der WM 2026 und ist damit die einzige Plattform, auf der garantiert jede Partie live zu sehen ist.
Ob Frankreich gegen Marokko zusätzlich im Free-TV bei ARD oder ZDF läuft, ist derzeit allerdings noch nicht offiziell entschieden.
Die öffentlich-rechtlichen Sender besitzen die Rechte an insgesamt 60 WM-Partien, während 44 Begegnungen exklusiv bei MagentaTV laufen. Nach den bisherigen Planungen werden auch im Viertelfinale zwei Spiele parallel im Free-TV und bei MagentaTV gezeigt, zwei weitere Viertelfinals dagegen ausschließlich bei MagentaTV. Die endgültige Verteilung wird erst nach Abschluss des Achtelfinales bekanntgegeben.
Für Zuschauer bedeutet das: Sicher ist bislang nur die Übertragung bei MagentaTV.
Wie stehen die Chancen auf eine Free-TV-Übertragung?
Die Wahrscheinlichkeit, dass Frankreich gegen Marokko auch bei ARD oder ZDF gezeigt wird, darf durchaus als ordentlich eingeschätzt werden, auch wenn es bislang keine Bestätigung gibt.
Das Duell gehört sportlich zu den attraktivsten Viertelfinals des Turniers. Frankreich zählt zu den großen Titelfavoriten, Marokko hat sich spätestens seit der WM 2022 weltweit einen Namen als gefährlicher Außenseiter gemacht. Hinzu kommt die für deutsche Zuschauer günstige Anstoßzeit um 22 Uhr – deutlich attraktiver als Partien in der Nacht.
Eine Garantie gibt es allerdings nicht. ARD und ZDF könnten sich ebenso für andere Viertelfinals mit größerer internationaler Strahlkraft entscheiden. Wer das Spiel auf keinen Fall verpassen möchte, benötigt deshalb ein MagentaTV-Abonnement.
Gibt es einen Livestream?
Ja. MagentaTV bietet das Viertelfinale selbstverständlich auch im Livestream an.
Sollte das Spiel kurzfristig zusätzlich im Free-TV landen, wäre parallel auch ein kostenloser Livestream über die Mediathek beziehungsweise das Online-Angebot des jeweiligen Senders verfügbar.
Kommentatoren und Moderation
Auch beim Personal gibt es bislang noch keine offiziellen Informationen.
Weder ARD noch ZDF haben ihre Einsatzpläne für das Viertelfinale veröffentlicht. Ebenso hat MagentaTV noch nicht bekanntgegeben, welches Kommentatoren- und Expertenteam Frankreich gegen Marokko begleiten wird. Erfahrungsgemäß werden die Ansetzungen erst wenige Tage vor dem jeweiligen Spiel veröffentlicht.
Wo läuft das Spiel in Österreich und der Schweiz?
In Österreich können Fußballfans das Viertelfinale voraussichtlich im Programm des ORF verfolgen, der umfangreiche Rechte an der WM besitzt. Auch ein Livestream über die ORF-Plattform wird erwartet.
In der Schweiz liegt die WM-Berichterstattung traditionell bei SRF. Entsprechend dürfte die Partie dort sowohl im Fernsehen als auch per Livestream zu sehen sein. Die endgültigen Programmankündigungen der Sender stehen allerdings ebenfalls noch aus.
Frankreich ist Favorit – Marokko will erneut überraschen
Natürlich verspricht das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko absolute Hochspannung. Bereits bei der WM 2022 trafen beide Nationen im Halbfinale aufeinander. Damals setzte sich Frankreich souverän mit 2:0 durch und zog ins Endspiel ein.
Auch diesmal gehen die Franzosen als klarer Favorit in die Partie. Im Achtelfinale genügte dem Vizeweltmeister ein hart erkämpftes 1:0 gegen Paraguay. Marokko präsentierte sich dagegen äußerst souverän und ließ Kanada beim 3:0-Erfolg keine Chance.
Die Nordafrikaner haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie große Favoriten ärgern können. Frankreich dürfte deshalb gewarnt sein. Qualität, Erfahrung und individuelle Klasse sprechen zwar für die Equipe Tricolore – ein Selbstläufer wird das Viertelfinale jedoch keinesfalls.

