Mit dem Start der Hauptrunde beginnt für die deutsche Handball-Nationalmannschaft die heiße Phase der Europameisterschaft. Gleich zum Auftakt wartet mit Portugal ein Gegner, der zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass er längst zur erweiterten europäischen Spitze gehört. Anwurf der Partie ist am 22. Januar um 15.30 Uhr – und auch für die Fans vor den Bildschirmen ist bestens gesorgt.
Deutschland gegen Portugal: Das erste Handball-Highlight in der Hauptrunde läuft natürlich live im TV – aber wo und bei welchem Sender? Unser Experte Tom Meisfeldt fasst die wichtigsten Infos kompakt zusammen.
Deutschland gegen Portugal bei der Handball-EM 2026: Alle Infos zur TV-Übertragung
Wer das Duell Deutschland gegen Portugal live verfolgen möchte, hat gleich zwei Optionen. Die Begegnung wird sowohl im Free-TV bei der ARD als auch beim kostenpflichtigen Streamingdienst Dyn übertragen.
Dyn hält die umfassenden Rechte an der Handball-Europameisterschaft und zeigt sämtliche Spiele des Turniers in voller Länge. Die ARD bietet das Topspiel parallel kostenlos an und richtet den Fokus besonders auf das DHB-Team.
Bühne für ein Spitzenspiel in Herning
Austragungsort ist die stimmungsvolle Jyske Bank Boxen Arena im dänischen Herning – eine Halle, die für große Handballabende bekannt ist. Beide Teams starten mit zwei Punkten aus der Vorrunde in die Hauptrunde. Ein Sieg zum Auftakt wäre daher ein enorm wichtiger Schritt auf dem Weg Richtung Halbfinale.
Eingespieltes ARD-Team sorgt für Einordnung
Die ARD meldet sich direkt aus Dänemark. Moderator Alex Schlüter führt durch den Abend und wird dabei vom ehemaligen Nationalspieler Dominik Klein als Experten unterstützt. Gemeinsam ordnen sie die sportliche Ausgangslage ein und liefern Hintergründe zu beiden Mannschaften. Der Kommentar kommt von Florian Naß, der das Geschehen auf dem Feld gewohnt sachkundig begleitet.
Portugal sorgt für ein Ausrufezeichen
Sportlich verspricht das Duell Hochspannung. Deutschland gewann zwar seine Vorrundengruppe, musste dabei aber bis zum letzten Spieltag zittern. Erst der knappe 34:32-Erfolg gegen Spanien brachte die nötige Sicherheit. Portugal hingegen blieb in der Gruppenphase ungeschlagen und sorgte mit einem 31:29-Erfolg gegen Gastgeber Dänemark für einen der größten Paukenschläge des Turniers.
Erinnerungen an ein dramatisches WM-Duell
Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch den Blick zurück: Bei der vergangenen Weltmeisterschaft trafen beide Teams im Viertelfinale aufeinander. Nach einem 26:26 nach regulärer Spielzeit setzte sich Portugal erst in der Verlängerung hauchdünn mit 31:30 durch. Ein ähnlicher Krimi scheint auch diesmal nicht ausgeschlossen.
Favoritenrolle mit Fragezeichen
Trotz der portugiesischen Erfolge geht die deutsche Mannschaft als leichter Favorit in die Begegnung. Die Qualität im Kader und die Erfahrung auf diesem Niveau sprechen für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason.
Klar ist aber auch: Gegen die physisch starke und taktisch disziplinierte Auswahl aus Portugal wird sich die DHB-Auswahl jedes Tor hart erarbeiten müssen. Für Handballfans ist dieses Spiel in jedem Fall Pflichtprogramm.



