Brendan Allen gegen Christian Leroy Duncan ist der Main Event der UFC Fight Night am 10. Oktober 2026 in Las Vegas. In Deutschland findet der Kampf in der Nacht zum Sonntag statt. Die Buchmacher sehen Allen als Favoriten, allerdings haben sich die Quoten seit ihrer Eröffnung deutlich angenähert. Unser Allen vs. Duncan Wett-Tipp geht dennoch auf einen Sieg von Brendan Allen. Seine größere Erfahrung gegen die UFC-Spitze und vor allem sein Grappling könnten in einem auf fünf Runden angesetzten Kampf den entscheidenden Unterschied machen.
Allen vs. Duncan Wett-Tipp auf einen Blick
| Wettmarkt | Unsere Einschätzung |
|---|---|
| Haupttipp | Brendan Allen gewinnt |
| Quote Allen | ca. 1,70–1,75 |
| Quote Duncan | ca. 2,10–2,20 |
| Favorit | Brendan Allen |
| Risikoreicher Tipp | Allen gewinnt durch Submission |
| Erwartetes Szenario | Allen kontrolliert zunehmend am Boden |
| Prognose | Sieg Brendan Allen |
Wer ist Favorit bei Allen gegen Duncan?
Brendan Allen geht als Favorit in den Main Event. Aktuell bewegen sich seine Siegquoten ungefähr zwischen 1,70 und 1,75. Für Christian Leroy Duncan gibt es etwa 2,10 bis 2,20.
Interessant ist allerdings die Entwicklung des Marktes. Allen wurde ursprünglich teilweise mit amerikanischen Quoten um -210 eröffnet. Inzwischen liegt er eher bei -135 bis -145. Duncan hat entsprechend viel Unterstützung am Wettmarkt erhalten.
Das macht Allen aus unserer Sicht inzwischen sogar interessanter. Bei einer Quote um 1,70 muss er nur in etwa 59 Prozent der Fälle gewinnen, damit die Wette langfristig ihren Preis rechtfertigt.
Brendan Allen: Erfahrung und starkes Submission-Game
Allen geht mit einem Profirekord von 27 Siegen und sieben Niederlagen in den Kampf. Besonders auffällig sind seine 14 Submission-Siege. Mehr als die Hälfte seiner Erfolge holte er damit durch Aufgabe des Gegners.
Der Amerikaner hat zudem wesentlich mehr Erfahrung gegen die Spitze der Gewichtsklasse. Zuletzt besiegte er Edmen Shahbazyan einstimmig nach Punkten. Davor schlug er Reinier de Ridder vorzeitig und gewann gegen Marvin Vettori ebenfalls per Decision.
Damit steht Allen bei drei Siegen in Folge. Noch wichtiger für diesen Kampf ist jedoch seine Fähigkeit, verschiedene Phasen eines MMA-Kampfes miteinander zu verbinden. Er kann im Stand mithalten, sucht den Clinch und ist besonders gefährlich, sobald er den Rücken seines Gegners bekommt.
Christian Leroy Duncan: Gefährlicher Striker mit fünf Siegen in Folge
Duncan besitzt einen Profirekord von 15:2 und hat seine letzten fünf Kämpfe gewonnen. Zuletzt besiegte er mit Jared Cannonier und Roman Dolidze zwei etablierte UFC-Mittelgewichte nach Punkten.
Seine größte Stärke liegt eindeutig im Stand. Zehn seiner 15 Siege kamen durch Knockout oder technischen Knockout zustande. Duncan landet im UFC-Schnitt rund 4,45 signifikante Treffer pro Minute und absorbiert lediglich etwa 2,36.
Hinzu kommen seine ungewöhnlichen Techniken. Spinning Backfists, Ellenbogen, Kicks und schnelle Winkelwechsel machen ihn für klassische Striker unangenehm.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, wer im Kickboxen besser aussieht. Duncan hat dort klare Vorteile. Entscheidend ist, ob er verhindern kann, dass Allen den Kampf an den Käfig und anschließend auf den Boden bringt.
Der Schlüssel zum Kampf: Kann Duncan die Takedowns verhindern?
Genau hier sehen wir den wichtigsten Ansatzpunkt für unseren Wett-Tipp. Duncans offizielle Takedown-Defense liegt bei rund 58 Prozent. Das ist gegen einen vielseitigen Grappler wie Allen kein überragender Wert.
Allen erzielt im Schnitt rund 1,5 Takedowns pro 15 Minuten und versucht regelmäßig, aus Scrambles direkt auf den Rücken zu kommen. Zudem produziert er mehr als eine Submission-Attacke pro 15 Minuten.
Duncan muss deshalb über einen langen Zeitraum nahezu fehlerfrei arbeiten. Bereits eine verlorene Grappling-Sequenz kann dazu führen, dass er mehrere Minuten kontrolliert wird.
Über fünf Runden wird diese Aufgabe schwieriger als in einem normalen Drei-Runden-Kampf.
Unser Allen vs. Duncan Wett-Tipp
Unser Haupttipp lautet: Brendan Allen gewinnt – Quote ca. 1,70 bis 1,75.
Duncan hat zweifellos die besseren Waffen im reinen Standkampf und befindet sich in hervorragender Form. Trotzdem gefällt uns das Gesamtpaket von Allen für einen Fünf-Runden-Main-Event besser.
Er besitzt mehr Erfahrung in langen UFC-Hauptkämpfen, kann verschiedene Wege zum Sieg nutzen und hat mit seinem Grappling genau die Fähigkeit, die Duncans gefährliches Striking neutralisieren kann.
Die deutlich gesunkene Allen-Quote seit der Markteröffnung macht den Favoriten zusätzlich interessanter. Bei Quoten oberhalb von 1,70 sehen wir ausreichend Value für die Moneyline.
Risikotipp: Brendan Allen durch Submission
Wer eine höhere Quote sucht, kann Allen per Submission in Betracht ziehen. Duncan wurde in seiner Profikarriere zwar noch nie vorzeitig besiegt, während Allen bereits 14 Kämpfe durch Aufgabe gewonnen hat.
Gerade wenn Duncan in den späteren Runden ermüdet und Allen häufiger in dominante Grappling-Positionen kommt, könnte sich eine Rear-Naked-Choke-Gelegenheit ergeben.
Allen vs. Duncan Prognose
Wir erwarten zunächst einen engen Kampf. Duncan dürfte die Distanz kontrollieren wollen und wird versuchen, Allen mit seinem vielseitigen Kickboxen auf Abstand zu halten.
Je länger der Kampf läuft, desto mehr sehen wir jedoch Allen im Vorteil. Der Amerikaner kann den Druck erhöhen, Duncan an den Käfig zwingen und die Grappling-Phasen verlängern.
Unsere Prognose: Brendan Allen gewinnt. Die Moneyline zu ungefähr 1,70 bis 1,75 ist unser bevorzugter Wett-Tipp für den UFC-Main-Event.