Sportwetten als Beruf - der Weg zum Profi

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Die Gedanken sind frei. Jeder Sportwetter hat sicherlich schon einmal darüber nachgedacht sein Hobby zum Beruf zu machen. Wie wäre es jeden Tag Gewinne einzufahren, mit welchen sich der Lebensunterhalt locker bestreiten lässt? Früh ein paar Tipps setzen und dann einfach den Tag genießen? Es sei an dieser Stelle komplett dahingestellt, ob dies erfüllend ist oder nicht. Fakt ist, es gibt tatsächlich einige Profis in der Sportwettenszene, welche sich sogar einen recht üppigen Lebensstil leisten können. Die Überzahl der Kunden scheitert am Berufsvorhaben jedoch kläglich. Weshalb dies so ist, erklären wir Ihnen folgend.

 

Die Fakten zu den Profis

  • Passende Wettstrategie vorhanden
  • Tippen komplett ohne Emotionen
  • Kleine Gewinne ausreichend
  • Finanzielles Polster vorhanden
  • Als Berufsplan nicht geeignet

 

Die Grundlagen für eine erfolgreiche Karriere

Wer Sportwetten als Beruf wählen möchte, kann nicht von heute auf morgen damit beginnen. Alle Profis, welche heute erfolgreich agieren, verfügen über einen jahrelangen Erfahrungsschatz. Sie sind quasi in das Sportwetten hineingewachsen. Nur wer das Tippen über eine lange Zeit lernt, seine Fehler erkennt und dies bekämpft, hat überhaupt eine Chance als Wettprofi zu agieren. Der Weg zum Berufsspieler ist lang, steinig und von vielen Enttäuschungen gekennzeichnet.

 

Wichtige Grundlagen für die Sportwetten als Beruf sind aus unserer Sicht folgende Punkte:

  • Die passende Wettstrategie: Wer auf der Suche nach dem richtigen Wettsystem ist, wird sehr schnell feststellen, dass es den „goldenen Weg“ eigentlich nicht gibt. Jede Strategie hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass eigene Einsatzverhalten ständig zu optimieren.
  • Emotionsloses Tippen: Echte Profis lassen sich nicht von ihren „Gefühlen“ leiten. Eine Grundregel ist beispielsweise: Platziere niemals einen Tipp auf die Lieblingsmannschaft. Oft wird die Leistungsstärke des Teams durch die rosarote Brille betrachtet.
  • Nur Solotipps setzen: Jeder zusätzliche Tipp auf einem Wettschein bringt ein gesondertes Risiko. Echte Wettprofis setzen daher nur Einzelwetten, auch wenn der Gewinn im ersten Moment geringer ist.
  • Fachwissen nutzen: Nur mit entsprechendem Sportwissen lassen sich erfolgreiche Wetten platzieren. Ein Faible für den Sport ist die Grundvoraussetzung für einen Profispieler. Des Weiteren müssen Sie jederzeit bereit sein, neue Informationen aufzunehmen. Die Facts zum aktuellen Sportgeschehen müssen täglich aufgezogen werden.
  • Nur einmal pro Tag wetten: Die Tipps sollte möglichst nur einmal pro Tag gesetzt werden. Wer ständig vorm Computer oder vor der Sportwetten App sitzt, neigt sehr schnell zu sogenannten Wutwetten.
  • Keine Live-Tipps: Gleiches trifft auf die Livewetten zu. Erfahrene Sportwettenprofis arbeiten nur im Pre-Match-Sektor, nicht zuletzt aufgrund der höheren Quotierungen.

 

Die notwendigen finanziellen Voraussetzungen

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Finanzen. Wer als Sportwettenprofi durchstarten möchte, benötigt ein möglichst hohes Startkapital, mit welchem längere Verlustphasen abgefangen werden können. Des Weiteren muss zusätzliches Geld vorhanden sein, mit welchem sich der Lebensunterhalt für mindestens ein Jahr sichern lässt. Als Faustregel gilt:

 

  • Miete, Versicherungen, Essen, Urlaub, Rücklagen, Geld für die Familien etc. liegen für ein Jahr im Voraus auf ihrem Konto
  • Sie haben weitere 15.000 bis 20.000 Euro in cash zur Verfügung.

 

Sind diese finanziellen Rahmenbedingungen gegeben und Sie pflegen keinen luxuriösen Lebensstil, dann können sie sich erste Gedanke zu den Sportwetten als Beruf machen.

 

Fazit: Die Überzahl der Wettfreunde bleibt auf Strecke

Wir können vom Berufsziel „Sportwetten-Profi“ nur abraten. Die Überzahl der Kunden landet auf der Verliererstraße, welche zum Teil sehr bittere Gesichter annehmen kann. Betrachten Sie die Tipps als angenehmes Hobby, welches den einen oder anderen Euro zusätzlich in die Kasse spült. Selbst wenn Sie auf einem Level angekommen sind, welcher zum Lebensunterhalt genügen würde, sollten Sie die Risiken nie außer Acht lassen.